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Kroatien - Allgemeines - Croatia

Fläche
56.542 qkm.
Bevölkerungszahl
4.495.900 (2005).
Bevölkerungsdichte
80 pro qkm.
Hauptstadt
Zagreb. Einwohner: 699.000 (2005).
Geographie
Kroatien grenzt im Norden an Ungarn und Slowenien, im Osten an Serbien und Montenegro und an Bosnien-Herzegowina. Es besitzt einen langen, sich nach Süden hin verengenden Küstenstreifen an der Adria mit den Häfen Rijeka, Pula, Zadar, Sibenik, Split und Dubrovnik und ein größeres Gebiet im Inland, das sich von Zagreb in östlicher Richtung bis an die durch die Donau gebildete Grenze zu Serbien erstreckt.
Staatsform
Republik seit 1991. Verfassung von 1990, letzte Änderung 2001. Einkammerparlament: Repräsentantenhaus (Sabor) mit 152 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Stjepan Mesic, seit 2000. Regierungschef: Ivo Sanader, seit 2003. Kroatien wurde 1996 in den Europarat aufgenommen. Seit 1997 hat Kroatien wieder die Souveränität über Ostslawonien und der 1995 aufgelösten Republik Serbische Krajina. Unabhängig seit 1991 (von Jugoslawien).
Sprache
Amtssprache ist Kroatisch (lateinische Schrift). Serbokroatisch (kyrillische Schrift) wird von der serbischen Bevölkerung gesprochen; weitere Sprachen der Minderheiten, u.a. italienisch, ungarisch und deutsch.
Religion
87,8% der Bevölkerung sind römisch-katholisch; 4,4% orthodox; muslimische, protestantische und jüdische Minderheiten.
Ortszeit
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen

Telefon
Internationale Direktdurchwahl. Öffentliche Telefonzellen sind meistens mit Kartentelefonen ausgestattet. Telefonkarten sind an Zeitungskiosken, Postämtern, Hotels und einigen Touristengeschäften erhältlich.
Landesvorwahl
385.
Mobiltelefon
GSM 900. Mobilfunkgesellschaften umfassen HT Mobile Communications (Internet: www.t-mobile.hr) und VIPnet d.o.o.(Internet: www.vipnet.hr). Die üblichen Roaming-Verträge mit europäischen und internationalen Anbietern bestehen.
Fax
Faxservice ist weit verbreitet.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter ist Hrvatske Telekomunikacije (Internet: www.t-com.hr). In Zagreb und anderen größeren Städten findet man Internetcafés.
Post
Die Öffnungszeiten der Postämter sind im Allgemeinen Mo-Fr 07.00-19.00 Uhr und Sa 07.00-13.00 Uhr. In Großstädten haben Postämter oft bis 22.00 Uhr geöffnet. Briefmarken sind an Zeitungskiosken und Postämtern erhältlich.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Klima
Unterschiedlich. Kontinentalklima im Norden, Mittelmeerklima an der Adriaküste.

Reiseverkehr - National

Flugzeug
Linienflüge von Zagreb nach Split, Rijeka, Dubrovnik, Pula und Brac bietet die nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines (Internet: www.croatiaairlines.hr) an.
Die wichtigsten Inlandflughäfen sind Rijeka (RJK), 27 km von der Insel Krk entfernt (Fahrzeit mit Bus 35 Min.) und Split (SPU).
Schiff
Regelmäßige Fährverbindungen zwischen allen Häfen und vom Festland zu den Inseln. Passagier- und Autofähren verkehren zwischen Rijeka, Zadar, Split und Dubrovnik. Die größte kroatische Personenschifffahrtsgesellschaft Jadrolinija (Internet: www.jadrolinija.hr) unterhält die meisten internationalen und nationalen Fähr-, Schiff- und Schnellschiffslinien.
Pkw
Autofahrer können durchgängig ab der slowenischen Grenze auf der Autobahn bis nach Rijeka in die Kvarner Bucht fahren. Von der slowenischen Grenze aus gibt es außerdem eine nahtlose Autobahnverbindung (A 9) bis kurz vor Pula auf der istrischen Halbinsel. Neu sind außerdem die Autobahnen ab der ungarischen Grenze über Zagreb nach Rijeka sowie die Verbindung von Zagreb bis kurz vor Sibenik in Mitteldalmatien. Auf der neuen Küstenautobahn A 1 haben Autofahrer freie Fahrt von Zagreb bis Split. Autobahn A 7: Seit kurzem besteht eine durchgehende Autobahnverbindung von Rupa bis zur Hafenstadt Opatija. Bis 2008 will Kroatien unter anderem auch die Autobahn ab Split bis Poce in Süddalmatien ausbauen. Auf Autobahnen gibt es Mautstationen. In den östlichen und westlichen Gebieten von Slawonien und in den westlichen und südwestlichen Grenzgebieten zu Bosnien besteht in vielen Regionen immer noch Gefahr durch Landminen. In den meisten Fällen, jedoch nicht immer, sind diese Gebiete mit Plastikstreifen oder Warnschilder gekennzeichnet. Autofahrer sollten diese Gebiete auf jeden Fall meiden und Hauptstraßen nicht verlassen. Weitere Informationen sind von den jeweiligen Auswärtigen Ämtern erhältlich.
Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist eingerichtet. Sie bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation in Zagreb ist Mo-Fr 08.00-18.00, Sa 09.00-17.00 und So 13.00-17.00 Uhr besetzt (Tel: (01) 363 66 66, 363 60 00. Internet: www.adac.de). Unterlagen: Nationaler oder internationaler Führerschein, Fahrzeugschein. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuß des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern.
Verkehrsbestimmungen:
Promillegrenze: absolutes Alkoholverbot (0,0) am Steuer, auf dem Fahrrad und als Beifahrer auf Motorrädern.
Sturzhelmpflicht für Radfahrer unter 16 Jahren.
Autofahrer müssen auch tagsüber innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften mit eingeschaltetem Licht fahren.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h;
auf Autobahnen: 130 km/h;
auf Schnellstraßen: 110 km/h;
auf Landstraßen: 90 km/h;
mit Anhängern außerhalb geschlossener Ortschaften überall 80 km/h.
Achtung: Für Autofahrer, die ihren Führerschein weniger als 2 Jahre besitzen gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:
auf Autobahnen: 110 km/h;
auf Schnellstraßen: 100 km/h;
auf Landstraßen: 80 km/h
Bus/Bahn
Es gibt regelmäßige Busverbindungen zu Zielen in ganz Kroatien. Informationen erteilt Autobusni Kolodvor (Internet: www.akz.hr/Hrv/A-Tours/a-tours.html). Besonders der Nordosten Kroatiens ist gut durch den Bahnverkehr erschlossen (Informationen: www.hznet.hr, nur kroatisch).

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Linienflüge:
Kroatiens nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines (OU) (Internet: www.croatiaairlines.com) bietet mehrmals wöchentlich Flugdienste von zahlreichen europäischen Städten, darunter Düsseldorf, Frankfurt/M. (tgl.), Hamburg, München, Stuttgart, Wien (tgl.) und Zürich (tgl.). Lufthansa (LH), Austrian Airlines (OS) und Swiss fliegen ebenfalls regelmäßig Zagreb, Split und Dubrovnik an.
Billigflüge:
Germanwings fliegt von Köln/Bonn nach Zagreb, Dubrovnik und Split sowie von Berlin/Schönefeld nach Split und Zagreb. Germanwings bedient auch die Verbindung StuttgartZagreb und StuttgartSplit.
Hapag-Lloyd Express (HLX) fliegt ab Hannover und Köln nach Rijeka.
Durchschnittliche Flugzeiten
Frankfurt Zagreb: 1 Std. 30; Berlin Zagreb: 1 Std. 20 (2 Std. 15 mit kleiner Maschine); Wien Zagreb: 1 Std; Zürich Zagreb: 1 Std. 45.
Internationale Flughäfen
Pleso International (ZAG) (Zagreb) (Internet: www.zagreb-airport.hr) liegt 17 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 20 Minuten). Busse (07.00-20.00 Uhr, danach Abfahrt nach jedem Landungsflug, Fahrzeit 25 Min.) und Taxis (Fahrzeit 20 Min.) zum Stadtzentrum. Flughafeneinrichtungen: Hotel-Reservierung, Banken, Restaurants/Bars, Cafeteria, Geschäfte einschl. Duty-free-Shop, Gepäckaufbewahrung (24 Std. geöffnet), Erste-Hilfe-Einrichtungen (24 Std. geöffnet), Tourist-Information, Postamt (07.00-19.00 Uhr), Mietwagenschalter (u.a. Hertz, Avis und Europcar).
Dubrovnik(DBV)(Internet: www.airport-dubrovnik.hr) liegt 18 km südöstlich der Stadt. Flughafenbusverbindung ins Stadtzentrum (Fahrzeit 20 Min.) nach Dubrovnik. Bank/Wechselstube (08.00-19.00 Uhr), Bar, Restaurant, Duty-free-Shop, Geschäfte, Postamt (07.00-13.00 Uhr), Tourist-Information, Erste-Hilfe-Einrichtungen (24 Std. geöffnet), Mietwagenschalter.
Split (SPU)(Internet: www.split-airport.hr) liegt 25 km nordwestlich der Stadt. Flughafenbus zum Stadtzentrum fährt alle 20 Min. (Fahrzeit 40 Min.). Bank/Wechselstube, Postamt, Touristen-Information, Mietwagenschalter, Duty-Free-Shop und Bar/Restaurant (07.00-19.00 Uhr).
Pula (PUY)(Internet: www.airport-pula.com/en/home) liegt 8 km nordwestlich der Stadt. Busverbindung zum Stadtzentrum (Fahrzeit 15 Min.). Bank/Wechselstube, Mietwagenschalter, Duty-Free-Shop, Bar/Restaurant.
Schiff
Passagier- und Autofähren verkehren zwischen Kroatien und Italien, Serbien und Montenegro und Albanien. Die wichtigsten Strecken sind Ancona - Split, Zador - Ancona, Dubrovnik - Bari und Catania - Livorno. Schnelle Luftkissenfähren verkehren auf einigen dieser Strecken. Die wichtigsten Fährlinien sind Jadrolinija (Internet: www.jadrolinija.hr), SEM Marina (Internet: www.sem-marina.hr) und Adriatica (Internet: www.adriatica.it).
Bahn/Bus/Pkw
Direktverbindungen von Slowenien, Ungarn, Italien, Österreich, Serbien und Montenegro und Deutschland. Tägliche ICE-Verbindung von München über Salzburg nach Zagreb. Neu ist die Autozug-Verbindung Dortmund/Hamburg/Frankfurt/Neu-IsenburgRijeka. Die EURO DOMINO-Netzkarte und der InterRail-Paß sind auch in Kroatien gültig (Einzelheiten s. Deutschland). Weitere Informationen von der Kroatischen Zentrale für Tourismus in Frankfurt/M., Wien oder Zürich (s. Adressen) und bei den Bahngesellschaften (Internet: www.bahn.de, www.oebb.at, www.sbb.ch). Fernbus:Eurolines-Busse (Internet: www.eurolines.com) fahren von und nach Kroatien. Fahrplan- und Tarifinformationen sind erhältlich von der kroatischen Eurolines-Generalvertretung (Autotrans Croatia, Internet: www.autotrans.hr) oder den Eurolines-Vertretungen in Deutschland (Deutsche Touring GmbH, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com; Internet: www.deutsche-touring.com), Österreich (Eurolines Austria Blaguss Reisen GmbH, Internet: http://eurolines.blaguss.at/index.php) und der Schweiz (Eggmann + Frey, Internet: www.alsa-eggmann.ch/).

Urlaubsorte & Ausflüge

Mit seiner 1778 km langen Küstenlinie, türkisblauem Wasser, einsamen Kieselstränden und zahllosen unberührten Inseln ist Kroatien das ideale Reiseziel für diejenigen, die Meer und Sonne lieben, aber die Touristenmassen vermeiden wollen. Zur besseren Übersicht werden im folgenden sechs Regionen beschrieben: Istrien, Kvarner, Norddalmatien, Mitteldalmatien, Süddalmatien und das Landesinnere. Außerdem werden die Städte Zagreb, Dubrovnik und Split kurz beschrieben.
Die wichtigsten Städte
ZAGREB: Kroatiens wirtschaftliches, kulturelles und administratives Zentrum liegt am Nordufer des Flusses Sava. Der historische Kern, Gradec und Kaptol in Gornji Grad (Oberstadt), stammt aus dem Mittelalter. Ein Labyrinth aus ruhigen gepflasterten Sträßchen verbindet hier die ältesten und eindrucksvollsten Monumente der Stadt: der Dom, die St. Markuskirche, die besonders für ihr rot, weiß und blau gefliestes Dach bekannt ist, und der Sabor, der Sitz des kroatischen Parlaments. Am Fuße der Oberstadt liegen Trg Bana Jelacic, der Hauptplatz, und Dolac, der farbenfrohe Markt unter freiem Himmel. Vom Hauptplatz gelangt man zu Donji Grad (Unterstadt), dem Geschäftszentrum des heutigen Zagreb, in dem sich die meisten Theater, Kinos, Museen, Geschäfte und Cafés befinden. Hier findet man einige bedeutende Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, darunter den Hauptbahnhof, Glavni Kolodvor, das eindrucksvolle, neo-barocke Kroatische Nationaltheater und die Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste. Im Museum für Kunst und Gewerbe kann man kroatisches Handwerk von der Renaissance bis zum heutigen Tag bewundern, und das Mimara Museum bietet eine umfangreiche Sammlung an Malerei, Bildhauerei und Keramik aus dem Ausland. Auch das Museum von Zagreb, das Archäologische Museum und die Gallerie für Naive Kunst sind einen Besuch wert. Die Stadt besitzt einen der ersten geplanten Parks in Europa, den Maksimir, eine herrlich gestaltete Grünfläche aus dem Jahr 1794 mit Seen, Pavillons und Skultpuren.
DUBROVNIK: Die unbestritten schönste Stadt Kroatiens ist besonders für ihr guterhaltenes historisches Zentrum innerhalb der Stadtmauern aus dem 13. Jahrhundert, seine terrakottafarbenen Dächer und die herrliche Lage mit einem atemberaubenden Blick auf die Adria bekannt. Heute ist diese Stadt, die bis 1808 eine wohlhabende unabhängige Republik war, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die prächtigsten Monumente stammen aus jener goldenen Zeit: der Rektorenpalast aus dem 16. Jahrhundert, das Franziskanerkloster, in dem sich Südeuropas älteste Apotheke befindet, sowie eine Anzahl hübscher Barockkirchen, wie z.B. der Dom, die St. Blasius Kirche und die Jesuitenkirche. Auch das Seefahrtmuseum ist einen Besuch wert. Jeden Sommer finden von Mitte Juli bis Ende August die Dubrovnik Sommerfestspiele statt, die aus mehreren kulturellen Veranstaltungen und Open-Air Theatervorführungen, Jazz- und klassischen Musikkonzerten am Abend bestehen.
SPLIT: Die Stadt Split wurde im 3. Jahrhundert n.Chr. vom römischen Kaiser Diokletian gegründet. Das verkehrsberuhigte historische Zentrum liegt innerhalb der Stadtmauern des Diokletianpalastes, heute ein UNESCO-Weltkulturerbe. Eine lebhafte Café-Szene tummelt sich um den Peristil, der von dem majestätischen Dom mit seinem Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert überragt wird. Im Museum für Kroatische Archäologische Denkmäler kann man frühe kroatische religiöse Kunst bewundern, während die Me¨trovic Gallerie die Werke des bekanntesten Bildhauers des 20. Jahrhunderts ausstellt. Auf dem Marjan, einem Hügel oberhalb der Stadt, befindet sich ein weitläufiges Naturreservat mit Pinienbäumen und aromatischen mediterranen Pflanzen, von dem man eine herrliche Sicht auf die Adria hat. Während der Spliter Sommerfestspiele, die jährlich von Mitte Juli bis Ende August stattfinden, verwandelt sich die Stadt in eine Open-Air-Bühne mit abendlichen Konzerten und Opern.
Die Küste
ISTRIEN: Istrien ist die größte Halbinsel an der kroatischen Küste und konnte sich dank seiner guten Verkehrsverbindungen mit Italien und Österreich zum bedeutendsten Urlaubsziel des Landes entwickeln. Pula, das administrative Zentrum der Region und der Haupthafen, wurde von den Römern im 5. Jahrhundert v.Chr. gegründet. Einige interessante Bauten aus jener Zeit sind noch vorhanden, vor allem die Arena, ein guterhaltenes Amphitheater, in dem Sommerkonzerte und das jährliche Filmfestival abgehalten werden. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den Brijuni Nationalpark, ein Archipel aus 14 unberührten Inseln. Auf der größten Insel, Veli Brijun, kann man auch über Nacht bleiben, hier gibt es auch touristische Einrichtungen. An der Westküste Istriens befindet sich Kroatiens meistbesuchte Region, Porec. Zum Glück liegen die beiden großen Hotelkomplexe Plava Laguna und Zelena Laguna etwas außerhalb der Stadt an der Küste, so daß der historische Kern unbeschadet blieb. Das auf einer kleinen Halbinsel gelegene Porec stammt aus römischer Zeit, die Hauptattraktion hier ist die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Euphrasius Basilika, die mit wundervollen byzantinischen Mosaiken geschmückt ist. Istriens zweitbeliebtes Resort, Rovinj, wurde ursprünglich auf einer kleinen Insel erbaut, doch im 18. Jahrhundert wurde die kleine Meerenge zwischen Insel und Festland aufgefüllt. Außerhalb der Stadt befindet sich Zlatni Rt, ein friedlicher Park mit Zugang zu mehreren abgeschiedenen Buchten, in denen man baden kann. Auf halbem Weg zwischen Porec und Rovinj liegt Vrsar, wo sich Koversada, Europas größtes FKK-Resort, befindet. Im Landesinneren bieten romantische Bergstädtchen wie Motovun und Gro?njan eine hervorragende Abwechslung zur Küste.
KVARNER: Das wirtschaftliche und administrative Zentrum dieser beliebten und vielbesuchten Inselregion ist Rijeka, Kroatiens größter Hafen. Außer der auf einem Hügel gelegenen Trsat Burg, die eine spektakuläre Sicht auf das Meer bietet, gibt es in Rijeka nicht viel von architektonischem Interesse, Hauptattraktion ist der jährlich stattfindene farbenfrohe Karneval. Die Haupttouristengebiete in Kvarner sind Opatija, Crikvenica und Novi Vinodolski (auch als die drei Rivieras bekannt), hier findet man ausgedehnte Kieselstrände und sehr gute Unterkunftsmöglichkeiten und Freizeiteinrichtungen. Opatija, Kroatiens ältestes Urlaubsresort, war vor allem beim österreichisch-ungarischen Adel sehr beliebt, und ein Hauch Eleganz des Fin-de-Siecle ist immer noch zu spüren. Von den vielen, in der Bucht von Kvarner verstreuten Inseln ist das über eine Brücke mit dem Festland verbundene Krk sowohl die größte als auch die am besten entwickelte, hier findet man saubere Strände und ein umfangreiches Freizeitangebot für Urlauber. Etwas weiter entfernt liegen Rab mit seiner hübschen mittelalterlichen Stadt und zahlreichen eleganten romanischen Glockentürmen, das bei Naturliebhabern sehr beliebte Cres, wo sich der Vransko See befindet, und Lo¨inj mit seinen Pinienwäldern und vielen Badebuchten. Im Hinterland von Rijeka in den Bergen von Gorski Kotar liegt der Risnjak Nationalpark, der an seiner höchsten Stelle 1528 m erreicht und viele Wanderer und Bergsteiger anzieht.
NORDDALMATIEN: Die Hauptstadt und der wichtigste Hafen dieser Region ist Zadar, dessen historisches Zentrum aus engen, gepflasterten Gassen, Resten aus der römischen Zeit und einigen interessanten Kirchen besteht, darunter der romanische Dom aus dem 12. Jahrhundert. Die Hauptattraktion der Region ist allerdings der Kornati Nationalpark, ein Archipel aus über 90 Inseln, die auf eine Fläche von 300 qkm verstreut sind. Die so gut wie unberührten Inseln sind durch felsige Landschaft und wenig Vegetation gekennzeichnet. Die meisten Besucher sind Tagesausflügler, die mit dem Boot ankommen, doch es stehen auch einige renovierte Steinhütten zur Verfügung, die eine Art Robinson Crusoe-Unterkunft bieten. Im Hinterland von Zadar, an den Südhängen des Velebit Massifs, befindet sich der Paklenica Nationalpark, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Bergsteiger. Die zweitwichtigste Stadt der Region ist ¦ibenik, dessen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Dom aus dem 15. Jahrhundert man unbedingt besuchen sollte. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch des Krka Nationalparks. Der Fluß Krka hat hier eine malerische Schlucht geschaffen, besonders beliebt sind die spektakulären Wasserfälle Skradinski buk und die Insel Visovac, wo man per Boot ein Franziskanerkloster besuchen kann.
MITTELDALMATIEN:Split (s.o.), Kroatiens zweitgrößte Stadt, ist auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Mitteldalmatiens. Das nahegelegene mittelalterliche Städtchen Trogir, das im 3. Jahrhundert v.Chr. von den Griechen gegründet wurde, ist ein UNESCO-Welterbe, das besonders für seine herrlichen Steinbauten im Stil der venezianischen Gotik bekannt ist. Um Meer und Sonne zu genießen, sind besonders die Resorts der Makarska Riviera wie geschaffen, die sich um die hübsche Stadt Makarska herum befinden, hier gibt es ausgedehnte Kieselstrände und gute Unterkunftsmöglichkeiten für die vielen Urlauber. Die Hauptattraktion Mitteldalmatiens sind allerdings die Inseln, die sehr viel unberührter sind als die im Norden des Landes. Von Split aus erreicht man sehr schnell die Insel Brac, die vor allem für ihren traumhaften Strand Zlatni Rat (das goldene Kap) in der Nähe des Resorts Bol bekannt ist. Hvar ist Dalmatiens wohl schönste Insel, und zeichnet sich besonders durch seine schroffe Küstenlinie, hervorragenden Weine und Lavendelfelder aus. Der größte Ort, Hvar, ist um einen malerischen Hafen angeordnet und wird von einer Festung überblickt. Nette Cafés und Restaurants befinden sich am Hauptplatz, der von eleganten Palästen aus dem 15. Jahrhundert und dem vielfotografierten Renaissance-Dom umsäumt ist. Angeblich hat Hvar die meisten Sonnenstunden im ganzen Adriaraum, und Hotels bieten Gratis-Unterkunft, falls es schneien sollte. Etwas weniger elegant aber ebenso gut mit Hotels und Badestränden ausgestattet ist die freundliche Stadt Jelsa. Vis, Kroatiens abgelegenste bewohnte Insel, ist sehr naturbelassen. Aufgrund ihres ehemaligen Status als jugoslawischer Militärstützpunkt war die Insel bis 1989 für Ausländer nicht zugänglich, weshalb die touristischen Einrichtungen nur sehr begrenzt sind.
SÜDDALMATIEN: Das Hauptzentrum dieser südlichsten Region Kroatiens ist Dubrovnik (s.o.). Recht nah befindet sich eine Gruppe winziger, verkehrsfreier Inseln, die als die Elaphiten bekannt sind, hier gibt es einsame Strände und einfache touristische Einrichtungen. Weiter entlang der Küste liegt die Insel Korcula mit dem hervorragend erhaltenen Städtchen Korcula, einem Wunderwerk an mittelalterlicher Stadtplanung, das ausländische Besucher bereits seit den 1920er Jahren bezaubert. Im Sommer finden hier regelmäßig Vorführungen des farbenprächtigen More¨ka-Schwerttanzes statt. Das nahegelegene Dorf Lumbarda bietet einen der wenigen Sandstrände Kroatiens. Im herrlichen Mljet National Park auf der Insel Mljet findet man dichte Wälder und die zwei miteinander verbundenen Salzwasserseen Veliko Jezero und Malo Jezero. Im Zentrum des größeren Sees liegt die Santa Maria Insel mit ihrem Benediktinischen Kloster. Eine Reihe von Wanderwegen verlaufen um die Seen und durch die Wälder und sind hervorragend zum Wandern oder Mountainbiking geeignet. Wie Vis (s. Zentraldalmatien) ist auch Lastovo (Internet: www.lastovo-tz.net) eine eher abgelegene Insel, die früher als jugoslawischer Militärstützpunkt diente. Hier entsteht zurzeit ein neuer Naturpark. Südlich von Dubrovnik auf dem Festland befindet sich Cavtat, ein attraktives Ferienresort mit zahlreichen Hotels und Kieselstränden. Südlich von hier liegt die Grenze zu Montenegro.
Das Landesinnere
Obwohl es die meisten Touristen an die Küste zieht, bietet das Landesinnere Kroatiens einige eindrucksvolle Orte, darunter vor allem die Hauptstadt Zagreb (s.o.). Nördlich von Zagreb befindet sich Zagorje, eine ländliche Gegend mit sanften Hügeln und Weinbergen, sowie mehreren für die Öffentlichkeit zugänglichen Schlössern, von denen die bekanntesten wohl Veliki Tabor und Trakoc¨an sind. Östlich von Zagreb liegt die fruchtbare Ebene von Slavonia, deren größte Stadt Osijek den idealen Ausgangspunkt für eine Besichtigung des Kopacki Rit Naturparks darstellt, der besonders bei Vogelbeobachtern sehr beliebt ist. Südlich von Zagreb, am Rande des dalmatischen Hinterlandes, befindet sich Kroatiens größte Touristenattraktion, der von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnete Plitvice Nationalpark. Der in einem dichtbewaldeten Tal gelegene Park bietet 16 traumhaft schöne Seen, die durch eine Reihe von spektakulären Wasserfällen miteinander verbunden sind. Hier gibt es zahlreiche Hotels, Motels und Campingplätze, doch die touristische Entwicklung geht Hand in Hand mit strengen Umweltschutzmaßnahmen.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft
Kroatien war die zweitreichste und wirtschaftlich am weitesten entwickelte aller ehemaligen jugoslawischen Republiken. Der Wegfall des gesamtjugoslawischen Marktes und der Bürgerkrieg fügten der Wirtschaft schweren Schaden zu, vor allem der Verlust der Einnahmen aus der Touristikindustrie an der Adriaküste. Umfassende Hilfszahlungen aus dem Ausland halfen der kroatischen Wirtschaft wieder auf die Beine.
Heute ist Kroatien ein Transitionsland mit klarer Orientierung zu einer überwiegend privatwirtschaftlich strukturierten Marktwirtschaft. Seit 2000 geht es wirtschaftlich bergauf. Kroatiens Wirtschaft konnte im Jahr 2002 ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 5,2% und im Jahr 2003 von 4,3% verzeichnen. Das Haushaltsdefizit betrug 5,7% (Stand: 2003). Zahlreiche Unternehmensschließungen und die hohe Arbeitslosquote von 19,2% (Stand: 2003) bereiten der Regierung Kopfzerbrechen, obwohl sie insgesamt rückläufig ist. 2002 lag sie bei 22,3%.
Der Anteil der Industrie am Bruttoinlandsprodukt liegt bei 30%. Produziert werden Textilien, Chemikalien, Lebensmittel, Elektromaschinen, Holz- und Metallwaren sowie Baumaterialien. Die Landwirtschaft produziert in erster Linie für den Eigenbedarf, weniger für den Export; Hauptanbauprodukte sind Mais, Weizen und Zuckerrüben. Ihr Anteil am BIP liegt bei 7,9%. Den Löwenanteil macht der Dienstleistungssektor mit 62,1% aus. Große Hoffnungen setzte Kroatien von Anfang an auf eine Wiederbelebung des Tourismus. Die Rechnung ging auf: 2000 kamen 5,8 Mio. Touristen, 2003 waren es schon 8,9 Mio. Der Tourismussektor trägt mit 21% zum Bruttoinlandsprodukt bei und hat noch weiteres Wachstumspotential.
Rund 55% des Außenhandels wird mit den EU-Staaten abgewickelt. Haupthandelspartner Kroatiens sind Italien, Deutschland, Slowenien und Österreich. Das traditionelle Defizit der Handelsbilanz wird durch Einnahmen aus dem Tourismus und durch Überweisungen von Auslandskroaten teilweise kompensiert. Wichtigste Exportgüter sind Schiffe, Maschinenbauerzeugnisse, elektrische und elektronische Komponenten sowie Textilien; dabei besteht ein hoher Anteil an lohnveredelten Produkten.
Im Januar 1993 wurde Kroatien Mitglied des Internationalen Währungsfonds. 2000 erfolgte die Aufnahme in die Welthandelsorganisation (WTO). Positive wirtschaftliche Impulse erhofft sich Kroatien außerdem vom Abschluss des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens mit der EU sowie von den Freihandelsabkommen mit ost- und südosteuropäischen Ländern sowie der EFTA.
Geschäftsverkehr
Im Geschäftsleben geht es eher formell zu. Hinter dem Image westlicher Rationalität verbirgt sich jedoch eine lähmende Bürokratie. Sprachschwierigkeiten dürfte es kaum geben, da Deutsch und Englisch als Zweitsprachen weit verbreitet sind. Nach der Vorstellung sollte man seine Karte (möglichst mit Berufsbezeichnung und akademischen Titeln) überreichen. Vor Ort bieten Makler, Berater, Gutachter und Rechtsanwälte ausländischen Firmen ihre Dienste an. Es empfiehlt sich, diese gründlich zu überprüfen, bevor man ihren Service in Anspruch nimmt. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.
Kontaktadressen
Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer
Zamenhoffova 2, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 631 16 00. Fax: (01) 631 16 30.
E-Mail: info@ahk.hr
Internet: www.ahk.hr

Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa
c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-8026 Zürich
Tel: (01) 249 48 80. Fax: (01) 249 49 66.
E-Mail: carmen.bertozzi@sofi.ch
Internet: www.sec-chamber.ch

Kroatische Wirtschaftskammer
Trg Rooseveltov 2, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 456 15 55. Fax: (01) 482 83 80.
E-Mail: hgk@hgk.hr
Internet: www.hgk.hr
Konferenzen/Tagungen
Auskünfte erteilt die Kroatische Zentrale für Tourismus sowie folgende Adresse:

Zagreb Convention Bureau
Kaptol 5, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 489 85 55. Fax: (01) 481 43 40.
E-Mail: info@zagreb-convention.hr
Internet: www.zagreb-convention.hr

Sozialprofil

Essen & Trinken
Die Adriaküste ist berühmt für ihr reichhaltiges Angebot an Meeresfrüchten, u. a. Krabben, Prstaci (Muscheln) und Brodet (Eintopf aus verschiedenen Fischen mit Reis). Im Landesinneren sollte man Manistra od Bobica (Bohnen mit Maissuppe) versuchen. Getränke: Die örtlichen Weine sind gut. Italienischer Espresso ist beliebt und preiswert.
Nachtleben
Vor allem in den Urlaubsgebieten in Istrien gibt es ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot. Diskotheken, Kasinos, aber auch traditionelle Folkloreveranstaltungen sorgen für Abwechslung. Viele Hotels haben eigene Unterhaltungsprogramme.
Einkaufstips
Traditionelle Handarbeiten wie Stickereien, Holzschnitzereien und Töpferwaren, Kristall, Lederwaren und Porzellan. Besuchern wird die Umsatzsteuer innerhalb eines Jahres zurückerstattet, falls der Wert der eingekauften Waren 500 Kn übersteigt. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr, Sa 08.00-14.00 Uhr.
Sport
Delnice und Platak sind die bekanntesten Ski- und Kurorte. An der Adriaküste ist Angeln uneingeschränkt erlaubt, aber zum Frischwasserangeln und -fischen mit Zubehör braucht man eine Genehmigung. Hotels und örtliche Behörden erteilen Angelscheine. Am besten erkundigt man sich vor Ort. Segeln ist an der Küste sehr beliebt. In allen Häfen kann man Boote mieten. Man braucht eine Genehmigung, wenn man das eigene Boot ins Land bringen möchte. Generell gute Wassersportmöglichkeiten in den Küstengebieten; Schnorcheln, Wasserski und Surfen sind besonders weit verbreitet. Wandern bietet sich vor allem auch im waldreichen Hinterland an. Publikumssport: Besonders Fußball ist sehr beliebt.
Veranstaltungskalender
21. Jan.-3. Febr. 2005 Internationaler Karneval in Rijeka. 15.-24. Apr. ISCM Weltmusiktage/Musikbiennale, Zagreb. 26. Jun.-2. Jul. Internationales Fest des neuen Films, Split. 30. Jun.-30. Jul. Barokfest, Zagreb. 10. Jul.-25. Aug. Sommerfest, Dubrovnik. 14. Jul.-14. Aug. Sommerfest, Split. 21.-25. Jul. Internationales Folklore-Fest, Zagreb. 27. Aug.-3. Sept. Internationales Puppenfest, Zagreb.12.-16. Okt. Filmfest, Zagreb.

Eine vollständige Liste von Veranstaltungen in ganz Kroatien ist von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Land & Leute
Zur Begrüßung und zum Abschied gibt man sich die Hand. In öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln ist Rauchen verboten. Trinkgeld: In Hotels, Restaurants und Taxis sind 10% Trinkgeld üblich.

Reisepaß/Visum

Einreisebeschränkungen
Von Behörden in Taipeh (Taiwan) und von der Türkischen Republik Zypern ausgestellte Reisepässe werden von Kroatien nicht anerkannt.
Reisepass/Visum
NeinNeinJa NeinNeinJa NeinNeinJa NeinNeinJa
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss während des Aufenthalts gültig sein (österreichische Reisepässe dürfen bis unter 5 Jahre abgelaufen sein). Staatsangehörige folgender Länder können mit einem gültigen Personalausweis einreisen:
(a) Bundesrepublik Deutschland, Schweiz, Österreich, übrige EU-Länder;
(b) Andorra, Bosnien-Herzegowina, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstadt.
Hinweis: Es ist vorgeschrieben, den Reisepass mitzunehmen, wenn darin mitreisende Kinder eingetragen sind.
Einreise mit Kindern

Deutsche: Deutscher Kinderausweis (mit aktuellem Lichtbild) oder Eintragung des Kindes bis 14 Jahren in den elterlichen Reisepass oder eigener Reisepass. Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Seit dem 1.4.2004 kann für ein Kind ein Kinderreisepass beantragt werden. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher und maschinenlesbar. Spätestens ab dem 01.01.2006 wird der Kinderreisepass den Kinderausweis ersetzen.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis 14 Jahren in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eintragung eines Kindes bis 14 Jahren in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisende Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten.
Hinweis: Es ist vorgeschrieben, den Reisepass mitzunehmen, wenn darin mitreisende Kinder eingetragen sind.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen:
(a) Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder und Schweiz;
(b) Andorra, Argentinien, Australien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Chile, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Hongkong (VR China), Island, Israel, Japan, Kanada, Korea (Süd) (Aufenthalt bis max. 30 Tage), Liechtenstein, Malaysia, Mazedonien (Ehem. Jugosl. Rep.), Mexiko, Monaco, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Panama, Paraguay, Rumänien, San Marino, Serbien & Montenegro (nur touristische Aufenthalte), Singapur, Türkei, Uruguay, USA, Vatikanstadt und Venezuela.
(c) Staatsangehörige der Russischen Föderation benötigen für geschäftliche Aufenthalte kein Visum für die Einreise nach Kroatien, müssen jedoch ein Rückreiseticket, den Nachweis einer Unterkunft sowie ein Einladungsschreiben bzw. eine Reisebuchungsbestätigung vorweisen können oder müssen in einer organisierten Gruppe reisen.
Transit
Transitreisende, die innerhalb von 48 Std. weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Visaarten
U.a. Touristen-, Geschäfts-, Gruppen- und Transitvisum.
Visagebühren

Deutschland
Die Visagebühren sind für alle Reisenden, die ein Visum benötigen, gleich.
Touristenvisum:
21 € (einmalige Einreise);
27 € (zweimalige Einreise).
Geschäftsvisum:
22 € (einmalige Einreise);
26 € (zweimalige Einreise);
Transitvisum:
21 € (einmaliger Transit);
27 € (zweimaliger Transit).

Österreich
Touristenvisum:
21 € (einmalige Einreise);
26 € (zweimalige Einreise);
42 € (mehrmalige Einreise);
Transitvisum:
21 € (einmaliger Transit);
26 € (zweimaliger Transit.
Geschäftsbewilligung: 21 €;
(das Geschäftsvisum wurde abgeschafft).

Schweiz
Die Visagebühren sind für alle Reisenden, die ein Visum benötigen, gleich.
Touristenvisum:
33 CHF (einmalige Einreise);
41 CHF (zweimalige Einreise).
Geschäftsvisum:
33 CHF (einmalige Einreise);
41 CHF (zweimalige Einreise);
65 CHF (mehrmalige Einreise);
Transitvisum:
33 CHF (einmalig);
41 CHF (zweimalig).
Gültigkeitsdauer
Maximal 3 Monate.
Antragstellung
Persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Adressen).
Unterlagen
(a) Gültiger Reisepass. (b) 1 Farbfoto. (c) 1 ausgefüllter Antrag. (d) Gebühr. (e) Nachweis ausreichender Geldmittel. (f) Reisedokumente (Rückflugticket, Buchungsbestätigung). (g) Bestätigung der Hotelbuchung. (h) Nachweis über den Zweck der Reise.
Staatsbürger mancher Länder müssen zusätzliche Unterlagen einreichen, nähere Informationen von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Adressen).
Ausreichende Geldmittel
Von Reisenden ohne Visapflicht können die Grenzbehörden bei der Einreise im Einzelfall einen entsprechenden Nachweis verlangen (Tagessatz 100 €, bei nachgewiesener Buchung 50 €). Der Nachweis kann in Form von Kredit- und Bankkarten, Schecks oder anderen finanziellen Mitteln erfolgen.
Meldepflicht
Ausländer müssen sich innerhalb von 24 Std. nach der Einreise polizeilich registrieren lassen.
Bearbeitungszeit
1 Tag oder 2-3 Wochen, je nach Visaart und Nationalität.
Einreise mit Haustieren
Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländernund der Schweiz im Alter von über 12 Wochen wird ein Heimtierausweis (pet pass) benötigt, aus dem hervorgeht, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde.
Für Hunde und Katzenaus allen anderen Ländern werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat, das im Herkunftsland ausgestellt wurde, benötigt.

 

 

 

 

 

 

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