Meistgesuchte
Begriffe via Google und anderen Suchmaschienen Websuche / Keywords:
Flüge nach Spanien, günstige
Flüge, Last Minute Flüge, Condor, LTU Flüge nach Spanien,
TUI Reisen, Flüge nach Griechenland , Flüge nach Israel,
Flug online buchen, Flüge buchen, Flugreisen in die USA, Visabestimmungen,
Flugreisen, Pauschalreisen, Deutsche Fluggesellschaften, Billig Airlines
und Low Cost Carrier, Flüge nach Süd Afrika, Flüge
nach Asien, Pauschalreisen nach Thailand, Last Minute Flüge nach
Thailand und Bali, Charterflüge, Linienflüge nach Japan,
Linienflüge weltweit, Charterflüge weltweit, Ferien schnäppchen,
Jetz online buchen und preise vergleichen, Lastminuteangebote, Billige
Flüge online buchen, Flugtickets sofort buchen, kostenlos fliegen,
kostenlose Flüge weltweit, Inlandsflüge in Amerika, Inlandsflüge
und Flüge nach Kanada und Nord Amerika. Günstige flüge
nach Latein und Südamerika, Lufthansa und star alliance sowie
andere Luftfahrtgesellschaften, Flüge nach Split, Flüge
nach Dubrovnik, Flüge nach Kroatien, Croatien, Croatia, Zagreb,
Rijeka, Zadar, Kornati, Flights to Croatia, Flights to Serbia Montenegro,Flüge
nach Rom online buchen, schnell und problemlos zahlen per Rechnung,
EC Karte oder bei Abholung am Schalter, Flüge für 1€
Europaweit sofort buchen, Sonderangebote aller Fluggesellschaften,
Airlines und ihre günstigsten Tarife, Preisvergleich online.
Fläche
102.173 qkm (Serbien 88.361 qkm, einschl. Kosovo (10.887
qkm) und Wojwodina (21.506 qkm); Montenegro 13.812
qkm).
Bevölkerungszahl
10.616.000 (1998).
Bevölkerungsdichte
104 pro qkm.
Hauptstadt
Verwaltungszentrum: Belgrad (Beograd), Sitz des Parlaments
und Ministerrats. Einwohner: 1.168.454 (1991).
Geographie
Serbien und Montenegro (früher: Bundesrepublik
Jugoslawien) liegt zwischen Nordwest- und Südosteuropa.
Das Land grenzt im Norden an Ungarn, im Nordosten
an Rumänien, im Südosten an Bulgarien, im
Süden an Albanien, die Kosovo-Region (unter UN-Verwaltung)
und die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien,
im Westen an Bosnien-Herzegowina und im Nordwesten
an Kroatien. Das Landschaftsbild Serbiens wird vom
fruchtbaren Flachland des Donau- und des Tiszatals
geprägt. Belgrad, die Hauptstadt, liegt an der
Donau. Montenegro ist eine kleine bergige Region an
der Adria nördlich von Albanien, die im Westen
an Bosnien-Herzegowina grenzt. Ihre kurze Adriaküste
umfaßt die Hafenstadt Bar und die Bucht von
Kotor.
Staatsform
Lose Staatsgemeinschaft mit zwei Mitgliedsstaaten
(Republik Serbien und Republik Montenegro). Parlamentarische
Demokratie, fünfköpfiger Ministerrat, Parlament
mit 126 Abgeordneten (91 aus Serbien, 35 aus Montenegro).
Die Außen- und Verteidigungspolitik wird von
Serbien und Montenegro gemeinsam verfolgt, Währung,
Zollsystem und Wirtschaftspolitik bleibt jeweils den
beiden Mitgliedsstaaten überlassen. Präsident
der Staatsgemeinschaft: Svetozar Marovic, seit 2003.
Die Kosovo-Region steht unter UN-Verwaltung, Präsident
ist Ibrahim Rugova (seit März 2002), Regierungschef
ist Bajram Rexhepi (seit März 2002). Sprache
Amtssprachen sind Serbisch und Montenegrinisch; Albanisch
(Kosovo-Region) und Ungarisch (Wojwodina) werden ebenfalls
gesprochen. Religion
Hauptsächlich serbisch-orthodox; römisch-katholisch
(vor allem in der Provinz Vojvodina), Muslime (vor
allem in der Kosovo-Region). Ortszeit
MEZ (UTC + 1); März bis Oktober: MEZ + 1 (UTC
+ 2).
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon
Internationale Direktdurchwahl. Telefonkarten für
öffentliche Telefone sind in Postämtern
und Tabakläden erhältlich.
Landesvorwahl
381. Mobiltelefon
Mobilfunkgesellschaften umfassen MOBTEL (GSM 900/1800,
Internet: www.mobtel.com), MONET D.O.O (GSM 900, Internet:
www.monetcg.com), ProMonte GSM (GSM 900/1800, Internet:
www.promonte.com), Internet Crna Gora (Internet: www.cg.yu)
und Telekom Srbija a.d (GSM 900, Internet: www.telekom.yu).
Es bestehen internationale Roaming-Abkommen mit deutschen,
österreichischen und schweizerischen Anbietern. Faxe
Können nach und von Europa gesendet werden. Internet/E-Mail
Anbieter umfassen Infosky (Internet: www.infosky.net),
EUnet Yugoslavia (Internet: www.eunet.yu), SezamPro
(Internet: www.sezampro.yu), BeoTelNet (Internet:
www.beotel.yu) und Memodata (Internet: www.memodata.net).
Internetcafés findet man in Belgrad, Zrenjanin,
Kraljevo und Novi Sad. Post
Luftpost nach Westeuropa benötigt ca. ein bis
zwei Wochen. Briefmarken werden in Buchhandlungen
angeboten.
Klima
An der Mittelmeerküste Subtropisch mit feucht
heissen sommern und regenreichen warmen Wintern.In
Serbien Kontinentalklima vor allem im Norden, mit
heissen und trockenen Sommern und mit Schneefall im
Winter. Im Hinterland Montenegros und im Süden
Serbiens herrscht Kontinental/Alpinesklima.
Urlaubsorte & Ausflüge Serbien
Die Republik SERBIEN (Internet: www.serbia-tourism.org)
war die größte der ehemaligen jugoslawischen
Republiken. In Serbien gibt es zwei autonome Provinzen,
der Kosovo und die Wojwodina. Im Lande findet man
viele Spuren der religiösen und politischen Geschichte
Serbiens, zahlreiche Klöster und Festungen zeugen
von den Einflüssen der jahrhundertelangen byzantinischen,
römischen und türkischen Besetzungen des
Landes. Atemberaubende Landschaftsformen können
in den Nationalparks und anderen Naturreservaten Serbiens
besichtigt werden.
Belgrad/Beograd (Internet: www.belgradetourism.org.yu),
das administrative Zentrum des Staatenbundes Serbien
und Montenegro und Hauptstadt Serbiens, ist ein Geschäfts-
und Kommunikationszentrum. Viele Gebäude wurden
erst nach dem 2. Weltkrieg gebaut. Es gibt mehrere
interessante Museen, das Nationalmuseum bietet einen
guten Einblick in Serbiens bewegte Vergangenheit.
Das Muzeji Savremene Umetnosti (Museum für Moderne
Kunst) in Novi Beograd sollte unbedingt besucht werden.
Interessant ist auch das Völkerkundemuseum.
Ein besonderes Wahrzeichen Belgrads ist die gewaltige
Festung Kalegmedan. Bis auf einige römische Originalstrukturen
wurde die Festung zum größten Teil im 18.
Jahrhundert gebaut. Kalegmedan besitzt massive Eingangstore,
Brücken, einen Uhrturm, einen Burggraben und
eine römische Quelle. Heute ist die Festung ein
Stadtpark. Im Inneren kann das große Vojni Muzej
(Militärmuseum)besichtigt werden. In der Nähe
steht eine Kathedrale (Saborn Crkva) aus dem 19. Jahrhundert.
Skardarlija ist ein Künstlerviertel mit Gebäuden
aus dem 19. Jahrhundert, vielen Cafés, Straßentänzern,
Sängern und Freilichttheatern.
DIE AUTONOMEN PROVINZEN
Die WOJWODINA im Nordosten des Landes ist eine der
zwei autonomen Provinzen Serbiens. Die administrative
Hauptstadt Novi Sad (Internet: www.gradnovisad.org.yu)
liegt an der Donau. Es gibt einige gut erhaltene Kirchen
und mehrere interessante Museen. Das Wahrzeichen von
Novi Sad ist jedoch die Festung Petrovaradin auf der
rechten Uferseite. Der größte Teil der
Festung wurde im 18. Jahrhundert fertiggestellt.
Der KOSOVO (und Metohija) im Südosten des Landes
ist die zweite der beiden autonomen Provinzen in Serbien.
Die administrative Hauptstadt ist Pristina. Momentan
steht die Provinz unter der Verwaltung der UN Mission
in Kosovo (UNMIK).
KLÖSTER UND FESTUNGEN
In Serbien gibt es zahlreiche Klöster
und Festungsruinen, Spuren der bewegten Geschichte
des Landes mit römischen, byzantinischen und
türkischen Besiedlungen. In der Nähe von
Zajecar im Westen des Landes befinden sich die Überreste
der spätrömischen Festung Gamzigrad aus
dem 13. und 14. Jahrhundert. Die Festung hat eindrucksvolle
Stadttore, Mosaiken und öffentliche Bäder.
In Golubac nahe der rumänischen Grenze steht
die besterhaltene mittelalterliche Festung des Landes,
erbaut im 14. Jahrhundert. Im nordwestlichen Teil
der Provinz Wojwodina, entlang der niedrigen Bergkette
Fruska Gora, findet man über 10 Klöster
aus dem 16. Jahrhundert, die eine äußerst
interessante Mischung aus byzantinischem und barocken
Baustilen aufweisen. Die bekanntesten Klöster
sind Krusedol und Hopovo.
Weiter im Süden am Fuße des Berges Radocelo
liegt das Kloster Studenica, ein UNESCO Weltkulturerbe.
Studenica ist das älteste und größte
orthodoxe Kloster Serbiens und wurde Ende des 12.
Jahrhunderts gegründet. Die zwei Hauptbauwerke,
die Kirche der Jungfrau und die Kirche des Königs
wurden aus schneeweißem Marmor erbaut. Die Fresken
des Sopocani-Klosters sind ebenfalls sehenswert. Das
restaurierte Kloster in Zica bei Kraljevo ist noch
wie im Mittelalter rot angestrichen. Hier wurden die
serbischen Könige gekrönt. Das Kloster in
Kalenic ist im serbischen Stil erbaut.
In der Provinz Kosovo liegt Prizren, die Hauptstadt
des frühen serbischen Reiches. Hier gibt es die
Überreste einer mittelalterlichen Festung, sowie
die Ljeviska-Kirche, die 1307 auf den Resten einer
byzantinischen Basilika erbaut wurde. Teilweise erhaltene
Fresken bieten eine gutes Beispiel der frühen
religiösen Kunst Serbiens. Schön ist auch
die Sinan-pasha Moschee mit einem hohen Minarett aus
dem Jahre 1615.
2 km entfernt von Pec in der Provinz Kosovo befindet
sich eine guterhaltene Klosterkirche, ein aus vier
Kirchen bestehender Gebäudekomplex. Die älteste
der Kirchen wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von dem
zweiten serbischen Erzbischof Arsenija gebaut. Es
gibt schöne Fresken aus verschiedenen Jahrhunderten,
die Klosterschatzkammer enthält mehrere Ikonen,
alte Manuskripte und Gold- und Silberarbeiten.
NATIONALPARKS
Serbien besitzt mehrere beeindruckende Nationalparks.
Der Djerdap Nationalpark, an der Donau bei Golubac
gelegen, ist eine der meistbesuchten Touristenregionen
in Serbien. Hauptattraktion ist die Djerdap-Schlucht
oder 'Eiserne Tor', eine über 100 km lange Schlucht,
die das Eingangstor zu den südlichen Ausläufern
der Karpaten bildet. Der Tara Nationalpark liegt in
einer bergigen Region im Westen des Landes und breitet
sich über die Tara- und Zvezdaberge entlang des
Flusses Drina aus. Der Park ist zu drei Vierteln bewaldet
und besteht aus einer Gruppe von Berggipfeln und Tälern.
Hier findet man einige der besterhaltenen Wälder
Europas, sowie die seltene Pancic-Fichte, die vom
Staat unter Naturschutz gestellt wurde.
Der Fruska Gora Nationalpark befindet sich im Flachland
der Provinz Wojwodina und zieht sich über die
gleichnamige niedrige Bergkette am Ufer der Donau
in östwestlicher Richtung hin. Die Täler
sind mit dichten Wäldern bewachsen, die zum größten
Teil aus Lindenbäumen bestehen. Unter anderem
wachsen im Fruska Gora Park über 70 verschiedene
medizinische Kräuter. Weitere Informationen über
Nationalparks und Naturreservate in Serbien sind beim
Institute for Protection of Nature of Serbia (Internet:
www.natureprotection.org.yu) erhältlich.
Montenegro
Die Republik MONTENEGRO (Internet:
www.montenegro.yu) liegt an der Südspitze der
Adriaküste, mit eindrucksvollen Gebirgsketten,
in denen Dörfer wie Adlerhorste auf den hohen
Gipfeln liegen. Die Küstenregion ist eher flach
und zieht sich von der Bucht von Kotor bis zur albanischen
Grenze. Das Klima in Montenegro ist mediterran und
milde und die Vegetation subtropisch.
Podgorica (Internet: www.podgorica.cg.yu)
liegt in der weiten Ebene zwischen den Flüssen
Ribnica und Moraca und ist die administrative Hauptstadt
Montenegros. Die Geschichte der Stadt geht bis auf
die Zeit der Illyrer zurück, die hier einen wichtigen
Stützpunkt errichteten. Um 1360 hieß der
Ort erstmals Podgorica. 1946 wurde die Stadt nach
dem damaligen jugoslawischen Staatspräsidenten
in Titograd umbenannt und erhielt erst nach dem Ende
der kommunistischen Zeit wieder ihren alten Namen.
Spuren der einst unter türkischer Herrschaft
stehenden Stadt gibt es kaum noch, Podgorica wurde
im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. In
der Stadt befindet sich das Nationaltheater Montenegros,
sowie das Archäologische Museum. Nicht weit von
der Stadt liegt der größte See im Balkangebiet,
der Skutari-See. Zwei Drittel des Sees gehört
zu Montenegro, der Rest zum Nachbarstaat Albanien.
Der Skutari-See ist ein Paradies für Vogelbeobachter,
hier leben über 270 verschiedene Vogelarten.
Nach der alljährlichen Schneeschmelze steigt
der Wasserspiegel stark an, und die Seeoberfläche
erweitert sich beinahe ums Doppelte. Das Seeufer ist
zerklüftet und mit Schilf bewachsen, kleine Inselchen
und Landzungen durchschneiden die sumpfige Wasseroberfläche.
Das kleine Städchen Cetinje (Internet:
www.cetinje.cg.yu) liegt auf einer grünen Hochebene
und wurde 1482 vom letzten Herrscher des mittelalterlichen
Staates Zeta gegründet. Cetinje ist dem Anschein
nach nur ein kleines Bergstädchen, für Montenegro
hat der Ort jedoch eine besondere Bedeutung; unweit
Cetinjes wurde der bekannteste montenegrinische Herrscher
und Dichter Petar II Petrovic Njegos geboren. Seine
sterblichen Überreste wollte der Dichter-Fürst
in einer kleinen Kirche auf einem Felsvorsprung des
Lovcen-Berges bestattet wissen. Dies geschah jedoch
erst 1865, 14 Jahre nach seinem Tod. Im 1. Weltkrieg
wurde die Grabkapelle zerstört und die Überreste
Petars II Njegos nach Cetinje überführt.
Erst 1972 wurde ein neues Mausoleum auf dem Lovcen-Berg
gebaut, in dem nun die Gebeine des großen Herrschers
ruhen.
Am Marktplatz befindet befindet sich der Billiarda-Palast,
mit lseinen liebevoll restaurierten Zimmern und Möbeln
aus der Regierungszeit Petars II Njegos. Außerdem
kann man das interessante Nationalmuseum mit Waffen,
Bildern und Erinnerungsgegenständen des Kaisers
Nikolas, der von 1860-1916 regierte, besichtigen.
Kotor (Internet: www.kotor.com) liegt
am südöstlichen Ende der gleichnamigen Bucht.
Die eindrucksvolle Altstadt mit ihren zahlreichen
Kirchen und Stadtpalästen wird von massiven Festungsmauern
umgeben. Es gibt drei Stadttore, die jeweils aus verschiedenen
Jahrhunderten stammen. Das älteste, südlich
gelegene Tor wurde bereits im 9. Jahrhundert erbaut.
Das mittelalterliche Stadtzentrum wurde von der UNESCO
als Weltkulturerbe eingestuft, nachdem viele der Bauwerke
bei einem Erdbeben 1979 zerstört wurden. Die
wuchtige Kathedrale St. Triphun ist unbedingt einen
Besuch wert. Die Kirche besitzt zwei unterschiedlich
hohe Renaissancetürme, im Inneren gibt es Überreste
von aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Die romanische
St. Lucas Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert, ebenso
wie die St. Ana Kirche. In der St. Clara Kirche aus
dem 14. Jahrhundert gibt es einen wunderschönen
Marmoraltar von Francesco Cabianca aus dem 18. Jahrhundert.
Herceg Novi (Internet: www.herceg-novi.com)
liegt in der Topla-Bucht und hat ein besonders mildes
Klima und mediterrane Vegetation, hier gedeihen Oleander,
Palmen, Agaven, Bambus, Magnolien und Eukalyptusbäume.
Der Bau der Stadt begann 1382 mit einem Hafen, im
Laufe der Jahrhunderte wurde Herceg Novi wie viele
andere Städte in Montenegro unter anderem von
türkischen, italienischen, spanischen und österreichischen
Mächten besetzt. Diese Besatzungen haben ihre
Spuren in der Stadt hinterlassen, die Architektur
ist eine aparte Mischung verschiedenster Baustile,
von orientalischen und byzantinischen Einflüssen
bis zum Barock. Am Markt befindet sich ein hübscher
Uhrturm aus dem Jahre 1667 und der Karadjabrunnen.
Über der Bucht ragt ein venezianisches Hafen-Fort
auf, in der Ruine Kanli, einer der früheren Bastionen,
die um die Stadt herum liegen, befindet sich heute
eine Freilichtbühne. Hier findet jeden Sommer
das Jugoslawische Filmfest statt. Östlich von
Herceg Novi befinden sich großangelegte Parkanlagen
sowie das Savina-Kloster, das eines der schönsten
Beispiele der Barockarchitekur an der Adria ist. Der
Bau begann 1030 mit einer kleinen Kirche, in deren
Schatzkammer heute Kunstgegenstände aus dem 15.
- 19. Jahrhundert besichtigt werden können.
Budva (Internet: www.budva.cg.yu)
ist eine der meistbesuchten Städte an der Adria.
Die unter Denkmalschutz stehende Altstadt (stari grad)
liegt auf einer kleinen Insel, die durch eine Sandbank
mit dem Festland verbunden ist und so eine natürliche
Landzunge bildet. Die Altstadt ist von einem mittelalterlichem
Festungssystem mit Verteidigungsmauern, Stadttoren
und Türmen aus dem 15. Jahrhundert umgeben. Das
Stadtbild ist von malerischen engen Gassen und Sträßchen
geprägt. Die dreischiffige Johannes-Kirche aus
dem 7. Jahrhundert mit ihren venezianischen Ikonen
und Bildern sollte unbedingt besichtigt werden. Wunderschön
ist auch die Kirche Maria in Punta, die von den Benediktinern
im Jahre 830 erbaut wurde. Im Sommer finden in Budva
zahlreiche Kultur- und Musikveranstaltungen statt.
STRÄNDE
Entlang der Adriaküste gibt es
kilometerlange Strände mit feinem Sand und hübschen
Städchen. Unweit von Herceg Novi liegt der Zanjic
Beach mit azurblauem Wasser und schattigen Olivenhainen.
Ganz in der Nähe befindet sich die Mamula-Insel
mit einem alten österreichischen Fort und die
Blaue Grotte. Rose Beach hat einen Kieselstrand, der
Meeresboden ist tief und steinig und für Taucher
eine besondere Herausforderung. In der Nähe von
Budva liegt der beinahe 2 km lange sandige Becici
Beach, einer der schönsten und größten
Strände an der südlichen Adria. Der Sveti
Stefan Beach hat einen Feinkieselstrand und verbindet
an beiden Enden die gleichnamige exklusive Hotelinsel.
Der Petrovac Beach erstreckt sich vom gleichnamigen
Fischerdorf herunter zum Meer und ist umgeben von
Pinien- und Olivenhainen und Weinbergen. Ein Teil
des Strandes ist eine geschütze Naturzone. Direkt
daneben befindet sich der romantische Kieselsteinstrand
Lucice Beach. Der Strand liegt in einer kleinen Bucht
und ist umringt von Zypressen- und Pinienhainen.
BERGE
Montenegro wird von massiven Bergketten dominiert,
am bekanntesten sind das Durmitor-, Bjelasica- und
Komovigebirge. Der Durmitor Nationalpark ist eine
riesige Berglandschaft, mehr als die Hälfte wurde
von der UNESCO unter Naturschutz gestellt. In der
Mitte von Durmitor liegt Zabljak, die am höchsten
über dem Meeresspiegel gelegene Stadt auf dem
Balkan, umgeben von 23 Berggipfeln, grasbedeckten
Hochebenen und Tälern, Nadelwäldern, Buchen-
und Wacholderhainen. Es gibt 18 eiskalte Gletscherseen
(auch gorsce oci, 'Augen des Berges' genannt), die
meistbesuchten sind der Crno See und Zminje See. Der
untere Teil von Durmitor zusammen mit dem einmaligen
Tara, einem von Eiswasser und Regen gespeister Fluß,
ist ein UNESCO Weltnaturerbe. Das Flußbett besteht
hauptsächlich aus weichem Kalkstein, jahrhundertelange
Wassererosion hat die (nach dem amerikanischen Colorado
River) zweittiefste Schlucht der Welt geschaffen.
Die Vegetation um den Fluß herum ist dicht,
in den berühmten schwarzen Pinienwäldern
(Crna Poda) gibt es Bäume, die über 400
Jahre alt sind. Der Tara tobt über 140 km herab
bis zum Fluß Piva in der Ebene unterhalb Durmitors.
Zwischen dem Tara und dem Lim liegen der Biogradska
Gora (Biogradska Wald), einer der letzten Urwälder
in Europa. Große Teile des Waldes sind über
ein halbes Jahrtausend alt, es gibt unzählige
endemische Tier- und Pflanzenarten und Ökosysteme.
Intensive Gletscheraktivität hat zu einer einmaligen
Landschaft beigetragen, die von Flußtälern
bis hin zu 2000 m hohen Berggipfeln reicht. Der berühmteste
und größte See in der Gegend ist der Bigradsko
See.
Flugzeug
Die nationale Fluggesellschaft heißt Yugoslav
Airlines (JU) (Internet: www.jat.com) und bietet mehrmals
wöchentlich Flugverbindungen von größeren
deutschen Städten, Wien und Zürich an. Montenegro
Airlines (Internet: www.montenegro-airlines.cg.yu)
fliegt mehrmals wöchentlich von Frankfurt und
Zürich nach Podgorica (Montenegro) und Belgrad
(Serbien), sowie von Rom, Ljubljana (Slowenien), Wien,
Istanbul (Türkei) und Budapest (Ungarn). Belgrad
wird auch von anderen größeren Fluglinien,
unter anderem Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss
angeflogen.
Durchschnittliche Flugzeiten
Düsseldorf/Berlin/Stuttgart/Frankfurt Belgrad:
1 Std. 30; Wien Belgrad: 1 Std.; Zürich Belgrad:
1 Std. 20; Frankfurt Tivat: 2 Std. 4; Wien Tivat:
1 Std. 20; Zürich Tivat: 2 Std. 10.
Internationale Flughäfen
Belgrad (BEG) (Internet: www.airport-belgrade.co.yu)
liegt 20 km westlich der Stadt. Duty-free-Shop, Bank,
Mietwagenschalter, Post, Tourist-Information, Geschäfte,
Wechselstube, Restaurant/Bar. Flughafenbusse und Taxis
fahren zum Stadtzentrum (Fahrzeit 25 Min.).
Golubovci (TGD) liegt 12 km von Podgorica in Montenegro
entfernt. Flughafeneinrichtungen: Restaurant, Wechselstube,
Läden. Es gibt Busverbindungen ins Stadtzentrum.
Taxistand. Ein weiterer internationaler Flughafen
befindet sich in Tivat.
Flughafengebühren
Internationale Flüge: 175 YUM, Inlandsflüge:
45 YUM. Ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren und
Transitreisende, die den Flughafen nicht verlassen. Schiff
Die wichtigsten Passagierhäfen sind Bar und Kotor
in Montenegro. Die Fährverbindungen werden u.a.
von Marlines (Internet: www.marlines.com) betrieben,
die regelmäßige Fährverbindungen von
Bari und Ancona in Italien nach Bar anbieten. Informationen
über Fährverbindungen im Mittelmeer und
nach Montenegro sind auch von Euronautic Tours (Internet:
www.euronautic.de) erhältlich.
Bahn
Es bestehen internationale Bahnverbindungen von den
Nachbarländern aus, u.a. der Türkei, Griechenland,
Mazedonien, Rumänien, Ungarn, der Ukraine, Bulgarien,
Kroatien, Slowenien, Italien und Bosnien-Herzegowina,
sowie von Westeuropa. Verbindungen aus Deutschland
gehen über München, Budapest oder Zagreb,
aus der Schweiz über München oder Wien.
Von Wien aus gibt es Direktverbindungen nach Belgrad.
Internationale Züge führen meist Speise-
und Liegewagen. Aktuelle Informationen sind von den
deutschen, österreichischen oder schweizerischen
Bahngesellschaften erhältlich.
Bus/Pkw
Anmerkung: Von Nachtfahrten in Serbien und Montenegro
wird generell abgeraten. Die Verkehrsvorschriften
und besonders die Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten
beachtet werden, es gibt häufige Verkehrskontrollen.
Die grüne Versicherungskarte
wird für Serbien und Montenegro (mit Ausnahme
des Kosovo) anerkannt, soweit die Länderangabe
YU auf der Karte eingetragen ist. Liegt eine grüne
Versicherungskarte nicht vor, kann an der Grenze eine
kurzfristige Pkw-Versicherung geschlossen werden.
Ohne Nachweis einer Haftpflichtversicherung wird die
Einreise nach Serbien und Montenegro mit einem Pkw
verweigert. Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist eingerichtet
(Belgrad, Tel: (011) 42 27 07). Sie bietet ADAC-Mitgliedern
und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes
Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen,
Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Internet:
www.adac.de). Informationen und Hilfe ist auch vom
Automoto Savez Jugoslavije (AMSJ), Ruzveltova 18,
YU-11000 Beograd (Tel: (011) 40 16 99. Fax (011) 40
25 20. Internet: www.amsj.co.yu) erhältlich (zentrale
Rufnummern 987 oder (011) 98 00).